Netzneutralität selber machen

erstellt am: 14.06.2015 von Alex | Kategorie(n): Netzneutralität | Schlagwörter: , , ,

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 4. 4. 2014 in meinem privaten Blog veröffentlicht und bezieht sich auf eine damalige Entscheidung des EU-Parlaments.

Gestern hat das EU-Parlament glücklicherweise in weiten Teilen den Fortbestand der Netzneutralität gesichert. Nun kommt dennoch Kritik an dem Entwurf auf. So kritisiert die Digitale Gesellschaft, dass der Entwurf „es ermöglicht, beliebte Online-Dienste wie etwa Plattformen für Video- und Musikstreaming aus dem offenen Internet auszugliedern und auf kostenpflichtige Spezialdienste auszulagern.“. (mehr …)

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Dein Web ist in Gefahr – und du merkst es nicht!

erstellt am: 13.06.2015 von Alex | Kategorie(n): Allgemein | Schlagwörter: , , , , , , , ,

Ich bin nun schon zwanzig Jahre im Internet und somit auch im Web unterwegs. In den letzten Jahren bemerke ich eine Entwicklung, die mir nicht gefällt. Das Web verändert sich. Währnd wir vor einigen Jahren noch eine Vielzahl von Websites genutzt haben, konzentrieren sich die Aktivitäten vieler Menschen im Web mittlerweile auf einige wenige Anbieter sozialer Netzwerke, vornehmlich Facebook. Man informiert sich überwiegend über die Timeline seiner Freunde. Twitter nutzen auch noch sehr viele aktiv, Google+ schon wesentlich weniger. Auch in anderen Bereichen des Internet sieht es nicht besser aus. Mobil etwa chatten die meisten über WhatsApp, das es mittlerweile auch als Desktop-Anwendung gibt – und das inzwischen Facebook gehört.

Mit anderen Worten: Die Nutzung des Webs konzentriert sich mehr und mehr auf einige wenige Monopolisten. Und diese Monopolisten versuchen natürlich, ihre Macht auszubauen, wie etwa Facebook, das mit einigen Zeitungen vereinbart hat, dass bestimmte Artikel nur noch über das soziale Netzwerk veröffentlicht werden sollen. Die Politik tut das Ihrige dazu und stellt immer wieder die Netzneutralität, also die Gleichbehandlung aller Anbieter im Netz, zugunsten von Monopolisten infrage. Der Datenschutz wird zugunsten der Großkonzerne ausgehöhlt oder von diesen gar nicht erst beachtet. (mehr …)

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