Dein Web ist in Gefahr – und du merkst es nicht!

erstellt am: 13.06.2015 von Alex | Kategorie(n): Allgemein | Schlagwörter: , , , , , , , ,

Ich bin nun schon zwanzig Jahre im Internet und somit auch im Web unterwegs. In den letzten Jahren bemerke ich eine Entwicklung, die mir nicht gefällt. Das Web verändert sich. Währnd wir vor einigen Jahren noch eine Vielzahl von Websites genutzt haben, konzentrieren sich die Aktivitäten vieler Menschen im Web mittlerweile auf einige wenige Anbieter sozialer Netzwerke, vornehmlich Facebook. Man informiert sich überwiegend über die Timeline seiner Freunde. Twitter nutzen auch noch sehr viele aktiv, Google+ schon wesentlich weniger. Auch in anderen Bereichen des Internet sieht es nicht besser aus. Mobil etwa chatten die meisten über WhatsApp, das es mittlerweile auch als Desktop-Anwendung gibt – und das inzwischen Facebook gehört.

Mit anderen Worten: Die Nutzung des Webs konzentriert sich mehr und mehr auf einige wenige Monopolisten. Und diese Monopolisten versuchen natürlich, ihre Macht auszubauen, wie etwa Facebook, das mit einigen Zeitungen vereinbart hat, dass bestimmte Artikel nur noch über das soziale Netzwerk veröffentlicht werden sollen. Die Politik tut das Ihrige dazu und stellt immer wieder die Netzneutralität, also die Gleichbehandlung aller Anbieter im Netz, zugunsten von Monopolisten infrage. Der Datenschutz wird zugunsten der Großkonzerne ausgehöhlt oder von diesen gar nicht erst beachtet. (mehr …)

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kurze URLs: Ein gefährlicher Segen?

erstellt am: 21.06.2015 von Alex | Kategorie(n): Dienste | Schlagwörter: , , ,

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 26. 10. 2008 in meinem allerersten Blog auf wordpress.com

Im Zuge meiner ersten Erfahrungen mit Twitter habe ich mich in den letzten Tagen vermehrt mit der Technologie beschäftigt, mit der sogenannte Kurz-URL-Dienste arbeiten. Mittlerweile gibt es verschiedene Anbieter, die die Möglichkeit bieten, normale, lange URLs zu kürzen und durch ein Format zu ersetzen, das ungefähr so aussieht: http://anbieter/code. anbieter ist dabei die Domain des Anbieters des Services, und der code steht für den codierten URL der Website. Diese Daten werden verknüpft mit dem richtigen URL in einer Datenbank gespeichert, sodass beim Aufruf des gekürzten URLs der richtige URL aufgerufen werden kann. Insbesondere bei Microblogsystemen wie Twitter sind kurze URLs sehr verbreitet, da man bei diesen Systemen nur wenige Zeichen zur Verfügung hat. Da bietet es sich an, stattdessen auf eine Webseite zu verweisen und dafür eine kurze URL (Short URL) zu verwenden.

So weit, so gut. Aber es gibt auch eine dunkle Seite bei kurzen URLs. Die Verwendung kurzer URLs birgt einige erhebliche Probleme: (mehr …)

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Warum ich das „Web 2.0″ kritisch sehe

erstellt am: von Alex | Kategorie(n): Geschichte des Web | Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 2. November 2008 in meinem allerersten Blog auf wordpress.com.

Seit ich auf Twitter bin, fällt mir verstärkt auf, dass viele Leute dort ziemlich unreflektiert die „Segnungen“ des sogenannten „Web 2.0″ feiern. Ich kann mich dieser Zelebrierung nicht anschließen. Für mich ist das „Web 2.0″ nichts als ein ziemlich inhaltsleerer „Plastikbegriff“. (mehr …)

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Ist die „Sehnsucht nach dem alten Web“ wirklich so schlecht?

erstellt am: 20.06.2015 von Alex | Kategorie(n): Geschichte des Web | Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

t3n diskutiert heute ein interessantes Thema, nämlich die „Sehnsucht nach dem alten Web“. Der Autor meint damit die Sehnsucht nach der „Periode, in der sich plötzliche, totale Freiheit mit der Abwesenheit von formellen Strukturen und traditionellen Hierarchien paarte.“. (mehr …)

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Die Informationsgesellschaft im Wandel vom „cogito ergo sum“ zum „curo cogitandum ergo sum“

erstellt am: 15.06.2015 von Alex | Kategorie(n): Dienste | Schlagwörter: , , , , ,

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 17. 8. 2014 in meinem privaten Blog.

Der Philosoph René Descartes hat 1641 den berühmten Satz „cogito ergo sum“, zu Deutsch „Ich denke, also bin ich“, zum Grundsatz seiner Philosophie des Geistes erhoben. Er schreibt in seinen Meditationes de prima philosophia „Da es ja immer noch ich bin, der zweifelt, kann ich an diesem Ich, selbst wenn es träumt oder phantasiert, selber nicht mehr zweifeln.“. Für Descartes ist also das eigene Denken und auch der Zweifel ein unumstößlicher Beleg für die eigene Existenz.

Auch in unserer Informations- und Kommunikationsgesellschaft sollte das eigentlich nicht anders sein. (mehr …)

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Social Media – Selfish Media

erstellt am: von Alex | Kategorie(n): Dienste | Schlagwörter: , , , , , , ,

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 2. 2. 2013 in meinem privaten Blog.

Dienste wie Facebook, Google+ oder Twitter werden zusammengefasst auch als soziale Netzwerke oder Social Media bezeichnet. Diese Begriffe suggerieren, dass dort eine Art von Gemeinschaft entsteht, innerhalb derer man sich austauscht, Inhalte miteinander teilt sich umeinander kümmert und miteinander kommuniziert, es also wirklich sozial im Sinne von gemeinschaftlich zugeht. Aber ist das wirklich so? (mehr …)

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Warum ich in diesem Blog doppelten Content zulasse

erstellt am: 14.06.2015 von Alex | Kategorie(n): Selbstverständnis | Schlagwörter: , , , , , , ,

Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, habe ich hier vier Artikel republiziert, die ich bereits in anderen Blogs veröffentlicht hatte, weil sie thematisch in dieses Blog passen. Gleichzeitig habe ich die Artikel – auch wegen der dort schon vorhandenen Kommentare – in den anderen Blogs bewusst online gelassen und keine Weiterleitung gesetzt. Es ist bekannt, dass Google das als „doppelten Content“ bestraft und Seiten abwertet. Ihr fragt euch jetzt sicher, warum ich nichts dagegen tue. Die Antwort ist einfach:

Es ist mir egal. (mehr …)

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Rant: Eine Website ist down – und die Welt dreht hohl?

erstellt am: von Alex | Kategorie(n): Allgemein, Dienste | Schlagwörter:

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 21. 10. 2013 in meinem privaten Blog angesichts einer Downtime von … You know who. 😉

Heute war eine Website – ich betone: eine – in diesem Web wohl für kurze Zeit down bzw. einiges funktionierte nicht richtig. Das Ergebnis?

Nein, nicht etwa Business as usual. Die online befindliche Menschheit dreht hohl. Es werden massenweise Tweets und Blog-Artikel zu diesem „Ereignis“ verfasst.

Sagt mal, Leute, geht’s noch? Habt ihr echt nix Besseres zu tun, als euch über den kurzen Ausfall einer einzigen Website in diesem Web zu ereifern? Wie abhängig seid ihr eigentlich schon von diesem … ach, ihr wisst doch sicher, wovon ich rede!

Denkt mal drüber nach! Echt jetzt!

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Was wir aus der Abschaltung des Google Readers lernen könnten – wenn wir denn wollten

erstellt am: von Alex | Kategorie(n): Dienste | Schlagwörter: , , , , ,

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 14. 3. 2013 in meinem privaten Blog.

Google hat bekannt gegeben, seinen RSS-Reader zum 1. Juli abzuschalten. Die Aufregung im Netz ist nun groß, weil viele User ihren Workflow bezüglich RSS auf diesem Tool aufgebaut haben. Sogar eine Petition mit mittlerweile fast 80.000 Unterzeichnern wurde eingereicht, um Google zur Rücknahme der Entscheidung zu bewegen.

Ich gebe offen zu, ich habe für die ganze Aufregung überhaupt kein Verständnis. (mehr …)

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Lebe ruhig digital – aber im eigenen Haus!

erstellt am: von Alex | Kategorie(n): Allgemein | Schlagwörter: , , , , ,

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 24. 7. 2011 in meinem Blog Privatsphäre und Datenschutz im Web 2.0 veröffentlicht.

In letzter Zeit häufen sich die Berichte, dass Google – offenbar teilweise völlig willkürlich und ohne offensichtliche Verstöße gegen Nutzungsbedingungen – Google+-Accounts abschaltet. Im Zuge dessen berichten aber auch immer mehr User über die komplette Abschaltung ihrer Google-Konten inklusive GMail, Blogger und anderer Dienste. Ein User beklagt den Verlust von 7 Jahren seines kompletten digitalen Lebens.

Dieser Fall zeigt überdeutlich das Problem, das sich bei der Nutzung zentralisierter Dienste stellt. (mehr …)

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Netzneutralität selber machen

erstellt am: von Alex | Kategorie(n): Netzneutralität | Schlagwörter: , , ,

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 4. 4. 2014 in meinem privaten Blog veröffentlicht und bezieht sich auf eine damalige Entscheidung des EU-Parlaments.

Gestern hat das EU-Parlament glücklicherweise in weiten Teilen den Fortbestand der Netzneutralität gesichert. Nun kommt dennoch Kritik an dem Entwurf auf. So kritisiert die Digitale Gesellschaft, dass der Entwurf „es ermöglicht, beliebte Online-Dienste wie etwa Plattformen für Video- und Musikstreaming aus dem offenen Internet auszugliedern und auf kostenpflichtige Spezialdienste auszulagern.“. (mehr …)

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